Erfahrungsbericht: Windows 7 Testversion herunterladen

Laut Microsoft kann man sich Windows 7 als Testversion herunterladen, die nach 90 Tagen abläuft. Dieses ist für meinen Anwendungsfall recht angebracht. Somit folgte ich dem Weg, diese Version zu erhalten. Doch das gestaltete sich als recht – sagen wir – skuril!

Skuril#1

Zunächst begab ich mich auf die Windows 7 – Internetseite. Dort gibt es keinen Hinweis auf eine Testversion. Auch gibt es kein Angebot einer Testversion im Downloadbereich. Sodenn verhalf mir dann erst Google zu der entsprechenden Microsoft-Seite.

Skuril#2

Man benötigt eine Windows Live ID, um an den Download überhaupt heranzukommen. Nun gut, dann gibt es halt so eine auch für mich.

Skuril#3

Nachdem die Windows Live ID per Mail-Link bestätigt wurde, war es möglich, den Download der Windows 7 Testversion anzugehen. Richtig – anzugehen – und nicht etwa direkt zu starten! Dazu wird ein weiteres Formular ausgefüllt.

Skuril#4

In dem Formular wird man u.a. gefragt, welches Betriebssystem man denn z.Zt. verwende. Nun ja, Microsoft geht davon aus, dass es nur Windows auf der Welt gibt. Denn die verpflichtende Auswahlbox bietet lediglich verschiedene Windows-Versionen an. Was macht Microsoft eigentlich mit dieser Information? Jedwede Statistik ist damit grundlegend falsch. Also wählte ich irgendwas aus und beantwortete auch die anderen Fragen. Schade, eigentlich hätte ich schon gern echte Informationen weitergegeben.

Skuril#5

Mit dem Ausfüllen des Downloadformulars ist es nicht getan. Zunächst gibt es eine eMail, die es zu bestätigen gilt. Muss ich damit glauben, dass Microsoft mir nicht vertraut, obwohl ich eine Windows Live ID verwende, um den Download zu starten? Auf zum nächsten ‚Skuril’…

Skuril#6

Für beide Bestätigungsmails (Windows Live ID und Download-Anforderung) verwendete ich eine Mailadresse von gmx.de. Interessanterweise ist die zweite Mail im SPAM-Filter von GMX hängengeblieben. Wird dieser Prozess eigentlich auch mal getestet? Also raus dem SPAM-Ordner und weiter geht’s.

Skuril#7

Mit dem Klick auf den Bestätigungslink in der zweiten Mail geht’s dann endlich zum Download. Und welche Technologie verwendet Microsoft, um mir die Datei bereitzustellen? Unglaublich, aber wahr: Es wird ein Java-Applet gestartet, der einen Downloadmanager beinhaltet. Was ist mit Silverlight, ASP, etc.?

Während ich dieses schreibe, läuft der Download. Falls es noch weiteres zu berichten gibt, wird es meinerseits ein ‚Update‘ geben … (Du verstehe *lol*).

Weitere Kommentare erspare ich mir – es ist wohl besser so!

Anmerkung:

Die Suche bei Google nach ‚Microsoft‘ führt an erster Stelle (wenn man das Werbungsergebnis mal aussen vor lässt) tatsächlich die Microsoft-Seite an. Im Suchergebnis gibt es direkt einen Link ‚Produkte‘. Halt! Dieser zeigt nicht auf die Microsoft-Produkte, sondern auf die Office-Seite von Microsoft. Mann Mann Mann!

Übrigens – diese Anmerkung entstand, als ich einfach nochmal den o.a. Weg nachvollziehen wollte, um den Beitrag mit entsprechenden Links zu versehen. Aber nee, das spare ich mir jetzt auch. Man will ja mal feddich werden, nich?!

Update:

Da haben wir’s. Mein Update. Die empfangene Datei hat keine Dateiendung. Auch gibt es keinen Hinweis, um welchen Typ es sich handelt. Naheliegend ist .iso –> probiert und funktioniert.

Thumbnails powered by Thumbshots