Weitere Erfahrungen mit dem Connections-Plugin

Mit der Zeit intensiviert sich die Nutzung des Plugins Connections. Aktuelles Thema ist die Lokalisierung: Die angezeigten Texte auf der Webseite sind z.Zt. alle englisch. Das passt natürlich selten, denn auch der Sprachgebrauch auf der jeweiligen Webseite und der Zielgruppe kann sich ebenfalls von der Vorgabe unterscheiden.

Das Plugin selbst bietet keinerlei Unterstützung unterschiedlicher Sprachen. Allerdings ist seitens des Entwicklers eine Lokalisierung angekündigt.

Ein Blick in den Quellcode verrrät leider, dass es wohl eine Menge zu tun gibt. Zwar sind bereits einige Ansätze zu erkennen, doch finden sich überall verstreut in den Service-Dateien die eigentlichen Texte. Somit steht dem Programmierer nicht nur bevor, einen generellen Lokalisierungs-Ansatz einzubauen, sondern auch sämtlichen Quellcode durchzuarbeiten, um jeden fest codierten Text garantiert zu entfernen. Sicher ist dies eine wichtige Erfahrung für einen Software-Entwickler, dieses Refactoring-Erlebnis einmal durchzumachen, um sich selbst weiterzuentwickeln. Ich wünsche viel Erfolg!

Damit klärt sich auch, wie die Lokalisierungen auf der eigenen Webseite bzgl. Connections vorzunehmen sind. Die entsprechenden Dateien müssen aufgespürt und die Texte direkt verändert werden. Dabei ist vor allem zu berücksichtigen, dass mit einen Update des Plugins dieser Vorgang wiederholt werden muss. Da das Plugin an sich aber eine wirklich große Unterstützung darstellt, ist der – hoffentlich nicht all zu häufige – Aufwand ertragbar und in der Gesamtrechnung noch nicht erheblich.

Ein letzter Hinweis: Empfehlenswert bei der Bearbeitung ist der Download der Quelldateien, zwecks schnellerem Durchsuchen. Die Bearbeitung direkt im WordPress ist dagegen zeitlich zu aufwändig.

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