iTunes’ intelligente Wiedergabeliste findet nicht-existente Einträge

Es ist schon manchmal sehr interessant, wie man inkonsistente Daten erzeugen kann. Ich hatte kürzlich meinen iTunes-Ordner verschoben. Selbstverständlich besteht die Mediathek ab diesem Moment aus 50% fehlender Dateien. Unter Berücksichtigung des Verlustes der Statistiken in iTunes (z.B. wann die Titel zuletzt gespielt wurden) entschied ich mich für folgende Variante. Alle Einträge in iTunes markieren und löschen – unter Beibehaltung der Dateien; anschließend den Ordner der Mediathek wieder zuweisen und gut is.

Soweit so gut – dachte ich. Es funktionierte auch einwandfrei. Die doppelten Einträge mit den vermissten Dateien sind weg. Allerdings finden die Intelligenten Wiedergabelisten diese Einträge doch noch.

Nun, für die Wiedergabeliste an sich ist das kein Problem. Es gibt verschiedene Methode entsprechende Bedingungen zu formulieren, dass diese Einträge nicht angezeigt werden. Mein Weg ist es, die wenigen Einträge zu de-markieren (was für ein Wort), also Häkchen davor wegnehmen. In der Wiedergabeliste selbst werden dann über die Option ‚Nur markierte Objekte einbeziehen‘ die gewünschten Einträge ausgeblendet.

Allerdings ist das für den Sync mit dem iPhone nicht hilfreich. Hinweis dazu: Mit anderen Devices habe ich das nicht ausprobiert. Es liegt natürlich nahe, dass der Sync-Mechanismus dabei keinen Unterschied macht. Es hilft nichts. Der Sync für jeweilige problematische Wiedergabeliste wird abgebrochen und nicht durchgeführt.

Lösung ist selbstverständlich die korrekte Bereinigung der iTunes-Datenbanken. Dazu gibt es inzwischen jede Menge hilfreiche Werkzeuge. In meinem Fall habe ich mich auf das freie Tool TuneInstructor berufen, welches dabei die erwartete Leistung erbracht hat. Die Datenbanken sind nun einwandfrei. Gleiches gilt nun auch für die Intelligenten Wiedergabelisten und die Synchronisation mit dem iPhone.

Alles wird gut! :-))

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